postheadericon Regenerativ und heiß

Jeder kann sich die Hitze im Inneren eines Vulkans oder in einem Geysir vorstellen. Ziel der Geothermie ist es, diese Wärme aus dem Innersten der Erde zu nutzen. Diese Energiequellen zählen zu den regenerativen Energie. Anlagen und Projekte zur Ausnutzung der Geothermie werden auch in Deutschland stetig ausgebaut und haben in den letzten Jahren einen immense Interesse erzeugt. Unter dem Begriff „Geothermie“ versteht man die Nutzung der in der Erde gespeicherten Erdwärme.

Die Geothermie ist ein seit Jahren etabliertes und umweltschonendes Verfahren der Energiegewinnung. Die Nutzung der Erdwärme wird den regenerativen Verfahren zur Gewinnung der Energie zugeordnet und ist damit eine zukunftsweisende Technologie zur Sicherung des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energieformen. Das technische Verfahren beruht auf den vorherrschenden Temperaturdifferenzen, beispielsweise zwischen der Erde und der Luft.

Dabei ist Geothermie schon mehrere Jahrhunderte bekannt. Bergleuten bemerkten die zunehmende Hitze bei ihrer Arbeit und erzählten davon. Je tiefer sie vordrangen, desto wärmer wurde es. Die Tiefe, die dabei erreicht wurde, ist nur ein sehr kleiner Bruchteil zur theoretisch möglichen Strecke, die von der Oberfläche bis zur Mitte der Erde etwa 6.400 Kilometer ausmacht. Die Temperaturen im Erdinneren müssen daher gigantisch sein.

Genutzt werden bisher aber nur obere Bereiche der Erdkruste bis etwa 10 Kilometer. Thermalquellen werden aber schon seit Menschengedenken auf der ganzen Welt genutzt. In vulkanisch aktiven Gesteinen kann durch ein besonderes technisches Verfahren die Wärme aus der Tiefe genutzt werden. Gestein und Dampf haben dabei extrem hohe Temperaturen und stehen zu jeder Tageszeit das ganze Jahr über als ergiebige Quelle zur wirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung.